Ein Abschied, ein Neuanfang

Ihr Lieben, am 31.Juli geht meine Dienstzeit als Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin zu Ende. Ich blicke voller Dankbarkeit zurück auf ein großes Geschenk. Ich durfte die Evangelische Schule Berlin Zentrum bei ihrem Wachsen und Aufbau unterstützen und leiten – gemeinsam mit einem hochengagierten mutigen Team, wunderbaren Jugendlichen, tatkräftigen mitdenkenden Eltern, unserem Schulträger, der uns immer Vertrauen und Unterstützung gegeben hat und vielen Partnern der Schule. Einladen, inspirieren, ermutigen, begeistern, Vertrauen und Hilfe geben und bekommen. Ich habe viel lernen dürfen in diesen neun Jahren, dafür mein großer DANK an ALLE WegbegleiterInnen.
Am Freitag wurde mein Tun gewürdigt durch einen tief berührenden Gottesdienst und eine großartige Abschiedsfeier – emotional und einfallsreich vielfältig,  getragen von Herzberührung, Leidenschaft und Wertschätzung! Ein Stadtspaziergang der besonderen Art mit der Schulgemeinde an meiner Seite und hundert Überraschungen auf dem Weg- einzigARTig, bezaubernd, anrührend. Der Empfang in unserem Forum – wir alle im Kreis hockend als große Gemeinschaft.  Es war so sehr spürbar:  die esbz ist ein Ort der Herz-Kraft.  Ein Haus, in dem Menschlichkeit erfahren und gelernt wird, geprägt durch ‚sense of dignity’ und ‚sense of belonging’.
Ich übergebe die Verantwortung für esbz an Caroline Treier, dankbar für die bisherige enge Zusammenarbeit und voll Vertrauen und Zuversicht. Der Geist der Schule ist vom Team und Schulleitungsteam getragen und verankert. Und es gilt weiterhin: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7).

Mein  Abschied ist ein Übergang für weiteres Tun. Die fantastische Abschieds-Feier ist mir dafür ein tief empfundener Kraft-Quell. Ich werde mich weiterhin mit aller Kraft und den Gaben, die Gott mir geschenkt hat, dafür einsetzen, Schulen zu Orten zu transformieren, die Menschen dazu inspirieren, ermutigen und befähigen, eine gerechte, friedliche, ökologische  und inklusive Gesellschaft zu gestalten. Für eine Schule, in der Kinder und Jugendliche als Zukunftsgestalter entlang der vier Säulen der UNESCO lernen können:
 Lernen, Wissen zu erwerben; lernen, zusammen zu leben; lernen zu handeln; lernen zu sein. Für ein Global Goals Curriculum, dem Entwicklungs- und Umsetzungsprogramm für eine neue Lern- und Arbeitskultur in Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft und Organisationen.

DANKE!

Margret Rasfeld

Wir laden Euch: Schreibt mit am Global Goals Curriculum!

Letztes Jahr haben sich 193 Weltführer zu 17 globalen Zielen bekannt. Bis zum Jahre 2030 soll dadurch folgendes erreicht werden: Extreme Armut beenden. Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpfen und den Klimawandel regulieren.  Gemeinsam wollen wir die Global Goals umsetzen. Deshalb erforscht die Konferenz neue Formen des Lernens und Zusammenarbeitens. Das Ziel ist ein Curriculum, das Menschen dazu befähigt, die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. In Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Mehr Informationen unter http://www.globalgoalscurriculum.org

Die Welt 2030 – Extreme Armut beenden. Ungleichheit bekämpfen. Klimawandel regulieren.

Am 25. September 2015 haben sich 193 Weltführer zu 17 globalen Zielen bekannt, um bis zum Jahre 2030 drei außergewöhnliche Dinge zu erreichen. Extreme Armut zu beenden. Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Den Klimawandel zu regulieren. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung könnten diese Dinge erreichen. In allen Ländern. Für alle Menschen.

Wir wollen unseren Beitrag zu den GlobalGoals erreichen. Wir werden uns in diesem Schuljahr mit allen Klassen im Projektbasiertem Lernen mit der Frage beschäftigen, was die 17 Global Goals sind, was sie mit uns zu tun haben und was wir hier in Deutschland machen können, um die Goals zu erreichen.

Das Education Innovation Lab erstellt in diesem Prozess zusammen mit unseren PädagogInnen sog. Zukunftsbausteine. In diesen Bausteinen werden LehrerInnen und SchülerInnen dazu befähigt, mit Design-Thinking Methoden die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Mehr Informationen findet Ihr hier: EDUlab_Zukunftsbausteine

Wir veranstalten vom 4.-7. Mai 2016 den Kongress GlobalGoals2030: Curricula der Zukunft. SchülerInnen, Studierende, PädagogInnen, UnternehmerInnen und EntscheiderInnen aus Politik und Zivilgesellschaft arbeiten interdisziplinär an einem neuen Curriculum der Zukunft, für alle gesellschaftliche Bereiche.

Weitere Informationen unter info@curricula-der-zukunft.de

Wir alle haben die Verantwortung, diese Welt besser zu machen. Ausreden gibt es keine mehr.

Wir denken die Oberstufe neu!

Seit über einem Jahr baut, bastelt, arbeitet ein engagiertes Team der Evangelischen Schule Berlin Zentrum unter Leitung unserer ehemaligen Oberstufenleiterin Barbara Stockmeier an einer neuen Oberstufe. Wir wollen unser Konzept der Sekundarstufe I konsequent weiterführen und dabei die Oberstufe endlich in das 21. Jahrhundert bringen. Auch der Weg zum Abitur muss themenorientiert, jahrgangsgemischt, vernetzt und innovativ sein, im Sinne unserer Jugendlichen. Die traditionelle Oberstufe hat ausgedient, die Methoden und Strukturen entsprechen nicht dem, was Lernen im 21. Jahrhundert braucht. Der Transformationsprozess zeigt bereits jetzt Wirkung: Wir starten bereits mit kleinen Elementen der groß gedachten Neuen Oberstufe, mit Probevollversammlungen und mit einem Umbau von Projektwochen. Uns erwarten spannende Zeiten, unsere Schule denkt weiter, lernt und handelt. Ich bin stolz auf unser mutiges Team und spüre all die Herzenergie, dass hinter diesem Projekt steckt.

Neue Oberstufe Berlin

Die Metapher für eine neue Oberstufe: das Schiff

Sie können für dieses Projekt auf crowdcharity.org spenden! 

Mehr Informationen finden Sie im Blog der Neuen Oberstufe.

 

Zuflucht Kultur bei uns an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Letzte Woche war der Verein Zuflucht Kultur e.V. in Berlin, um eine Aufführung der Mozart Oper Cosi Van Tutte im Radialsystem aufzuführen. Eltern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum haben den syrischen Flüchtlingschor mit 40 Flüchtlingen bei sich zu Hause beherbergt. Ein bewegender Moment für uns alle: Der Flüchtlingschor singt „Janna, janna“ zum Wochenbeginn an unserer Schule. Diesen Moment möchten wir gerne mit Euch teilen. May peace prevail on earth. Danke an alle KollegInnen und Eltern, die dieses Ereignis möglich gemacht haben.

Bericht bei Deutschlandradio Kultur zur Berlin-Reise.